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Sehen Sie eine außergewöhnliche Sammlung teilweise seltener, immer aber großartiger Exemplare aus der Sammlung von Prof H. Keupp, Freie Universität Berlin, dem hier an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt sei. |
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Madagaskar zeigt eine ungewöhnliche Vielfalt von Oberflächenformen. Im Hochland ragen mächtige Gebirgsmassive auf, der kristalline Sockel der Insel; Granitkuppen und Quarzitrippen finden sich ebenso wie junge Vulkankegel und -krater. Die Hochflächen sind oft von Steilrändern begrenzt und zerschnitten. Zum Westen hin bilden sich Schichtstufen, die sich verschiedenen erdgeschichtlichen Epochen zuordnen lassen. Der Osten wird von enggegliedertem Hügelland gebildet, die Küsten von Dünenketten mit Kliffen, Buchten und Deltamündungen, denen teilweise Dünenketten vorgelagert sind.
Tektonisch gehört Madagaskar zur afrikanischen Platte. Ein Riss, der 2000 km östlich von Madagaskar durch den indischen Ozean läuft, trennt die indisch-australische Platte von der afrikanischen, mit der sie vor 150 Millionen Jahren noch verbunden war. Das Grundgebirge, der präkambrische Sockel, ist im Osten der Insel nicht überdeckt. Er besteht aus Schichten unterschiedlicher Zusammensetzung: Gneise, Glimmerschiefer, Quarzite, Marmor usw. |
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Madagaskar wird auch der „achte Kontinent“ genannt. Diese Bezeichnung rührt weniger von der Größe der Insel her als von ihrer lange isolierten Entwicklung, die eine sehr eigenständige Natur entstehen ließ: Madagaskar wurde vor 150 Millionen Jahren von Afrika und vor 90 Millionen Jahren von Indien getrennt. Es erstreckt sich vom 12. bis zum 27. Grad südlicher Breite vor der Ostküste Afrikas. Das zentrale Madagaskar ist eine Hochebene mit durchschnittlichen Höhen von 1.100 m. Es fällt nach Osten schroff und steil ab, während der Anstieg im Westen sanfter ausfällt. Das Plateau gipfelt im Maromokotro, dem mit 2.876 m höchstem Berg der Insel. Auf dem Plateau ist das Klima gemäßigt.
Die größten Städte sind (Stand 1. Januar 2005): Antananarivo 1.391.506 Einwohner, Toamasina 206.390 Einwohner, Antsirabe 182.804 Einwohner und Fianarantsoa 167.240 Einwohner. |
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Liebe Besucher,
Wenn Sie den untenstehenden Link benutzen, nehme ich Sie mit auf eine Diashow meiner letzten Madagaskar-Reise. Sie werden sehen, wie unwirtlich das Fortkommen und wie einfach die Lebensbedingungen dort sind, wo die Ammoniten gefunden und wie sie bearbeitet werden. Dazu gibt es noch ein paar besonders schöne Tierfotos aus den grünen Wäldern dieser faszinierenden Insel. |
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Liebe Kunden,
Hier entsteht nach und nach eine umfangreiche Referenz über kretazische und jurassische Ammoniten/Nautiliden von Madagascar, in der Sie bald sehr viel Wissenswertes finden werden. Bis dahin bitten wir Sie noch um ein klein wenig Geduld. |
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Durch seine lange geographische Isolation beherbergt Madagaskar eine einzigartige Fauna. Urtümliche Tiergruppen wie die Lemuren und andere Halbaffen kommen nur hier vor. Die Raubtiere sind auf Madagaskar nur durch einige Arten abweichender Schleichkatzen vertreten, die Fossa, die Fanaloka und den Falanuk. Eine weitere rein madagassische Tiergruppe sind die igelähnlichen Tenreks. Die Bernierente, die heute zu den seltensten Wasservögeln der Welt gehört, ist ein weiteres Beispiel. Dafür fehlen auf der Insel viele Arten wie zum Beispiel Affen und Giftschlangen.
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Die Madagassen bilden eine kulturell homogene Bevölkerungsgruppe, bestehend offiziell aus 18 miteinander verwandten Bevölkerungsgruppen (foko). Die kulturelle Einheit drückt sich insbesondere durch die gemeinsame Sprache (Madagassisch) aus, wobei die ethnischen Gruppen über einige Dialekte verfügen. Zudem unterscheiden sich die Sitten und Gebräuche von Ethnie zu Ethnie mal mehr, mal weniger. Im Allgemeinen leben die Madagassen sehr traditionsbewusst, wobei ausländische kulturelle Einflüsse im Laufe der Zeit immer wieder integriert worden sind, vor allem in den Städten. |
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Es ist wenig bekannt über die Besiedlungsgeschichte der Insel, die vermutlich vor etwa 1.500 bis 1.200 Jahren stattgefunden hat. Die Ureinwohner Madagaskars waren nicht, wie man vermuten könnte, Afrikaner. Die ersten Siedler gehörten der malaio-polynesischen Sprachgruppe an und kamen aus Südostasien. Unklar ist, ob sie auf direktem Weg oder in mehreren Etappen ihr Ziel erreichten. Am 10. August 1500 sichtete der portugiesische Seefahrer Diogo Dias als erster Europäer Madagaskar und nannte die Insel São Lorenço. Später erscheint die Insel auch unter dem Namen Santa Apolonia auf den Karten der Portugiesen. |
| Die Schönheit von Madagaskar ist atemberaubend und vielseitig. Erfahren Sie mehr über die Insel östlich von Afrika, die nicht nur vielen seltenen Tierarten Lebensraum bietet, sondern auch eine immense Fülle großartig erhaltener Ammoniten birgt. | |||||
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